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mauri09
Beiträge: 29
Hallo zusammen,

ich habe dieses meine Freundin in Kuba kennen gelernt, war dieses Jahr nochmals für 3 Wochen dort und nun möchte ich sie gerne dieses Jahr noch nach Deutschland einladen. Ich weiss dass es nicht ganz einfach ist mit einem Visum für sie, zumal sie noch in Kuba noch studiert und nicht sehr viel Geld auf der hohen Kante hat.

Ich habe mich mal vorab ein bisschen informiert, auch beim Ausländeramt dort müsste ich eine Verpflichtungserklärung für sie ausfüllen mit welcher sie dann bei der deutschen Botschaft in Kuba das Visum beantragen kann. Bei der Ausländerbehörde verlangen sie Nachweise der letzten 3 Monategehälter, ich denke schon dass das finanziell für das Amt reichen sollten. Nun meine Frage ;)

Hat jemand von Euch Erfahrungen mit der Ausstellung eines Visums für einen Kubaner bzw. Kubanerin nach Deutschland (für 3-4 Wochen) reisen möchte? Wie sicher ist es denn dass man ihr das Visum bewilligt mit meiner Verpflichtungserklärung?

Im Voraus schon mal besten Dank für Eure Antworten!
2010-08-30 19:13
Reinar
Beiträge: 1
Die Verpflichtungserklärung reicht nicht. Die benötigten Dokumente für das Besuchsvisum sind auf der Internetseite der deutschen Botschaft in Havanna aufgeführt. Auch die Vorgehensweise für die Beantragung ist auf deren Internetseite „Das Schengen-Visum – Allgemeines“ erläutert.

Ob das Visum für die Einreise genehmigt wird, hängt entscheidend davon ab, ob es Deiner Freundin (unter Deiner Mithilfe) gelingen wird, die Visastelle von ihrer Rückkehrwilligkeit zu überzeugen. Gewöhnlich ist mit der Ablehnung des Antrages für den 1. Besuch zu rechnen. In diesem Fall sollte dieser Entscheidung sofort widersprochen und auf eine „Remonstration“ des Antrages bestanden werden. Mit überzeugenden Argumenten, plausiblen Angaben über das Motiv und den Zweck des Besuchs sowie Einreichung von Belegen der „Verwurzelung“ des Antragstellers erhöhen sich die Chancen der nachträglichen Genehmigung wesentlich.

Neben der deutschen Einreisegenehmigung ist auch die kubanische Ausreisegenehmigung (Permiso de Viaje a Exterior = PVE) erforderlich. Eingeleitet wird dieser Genehmigungsvorgang über das kubanische Konsulat in Berlin bzw. Bonn, welche über das Internet mit einem Merkblatt Informationen für Besuchsreisen Auskunft darüber gibt. Der dort angeführten Ablauf „Eidesstattliche Erklärung“ und deren von einem „staatlich anerkannten Übersetzer“ angefertigte Übersetzung ins Spanische müssen „vom Landgericht vorbeglaubigt werden“. Hört sich kompliziert an, ist aber in der Praxis einfacher zu handhaben. Die hohen kubanischen Gebühren lassen sich jedoch nicht vermeiden. Für die Beantragung der PVE bei der Inmigracion ist der Pass mit dem Visum der deutschen Botschaft vorzulegen.
[Zuletzt bearbeitet Reinar, 2010-09-16 16:45]
2010-09-16 16:38
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